Abou Chleih

{the magic lies between the brackets}

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Lumia Cyan Update (Windows Phone 8.1) auf dem Lumia 520 installieren

Vor einigen Tagen wurde der Status des Cyan Updates für das Lumia 520 auf der Nokia Seite auf „Avaliable“ geändert und sollte somit den Nutzern zur Verfügung stehen.
Die bisherigen Updates, auch die der Developer Preview wurden über das Windows Phone eigene Updatemenü installiert.
Allerdings fand das Lumia dieses Cyan Update einfach nicht – zumindest nicht als OTA.
Im Netz ist dieses Problem kaum beschrieben. Da aber die Versionen in Mitteleuropa alle die gleichen sind und das Update in anderen Ländern wohl ohne Probleme ausgerollt wurde, muss es entweder etwas mit dem deutschen Server zu tun haben, oder mit meinem Smartphone.
Wie bekomme ich also das Update auf mein Lumia?
Microsoft hat das sogenannte Nokia Software Recovery Tool still und heimlich veröffentlicht.
Mit diesem Tool kann man das Update dann aufspielen, aber ACHTUNG! Es werden alle Daten auf dem Gerät gelöscht. Deshalb vorher ein Backup über die Windows Phone eigene Backup-Funktion ausführen. Dieses kann man dann nach der Installation einspielen.
1. Nokia Software Recovery Tool (NSRT) herunterladen und installieren.
2. Lumia 520 mit dem Rechner über ein microUSB Kabel verbinden
3. Das NSRT starten, es erkennt dann automatisch das angeschlossene Gerät und sucht das aktuellste Update für dieses.

Nokia Software Recovery Tool Update found
4. Das Gerät muss  über mindestens 1,7GB freien Speicher verfügen (lokal, nicht auf der SD Karte)

Anschließend einfach den Anweisungen folgen. Das Update ist 1,56GB groß, d.h. der Download kann je nach Downloadgeschwindigkeit dauern.

Danach kann man das Handy neu einrichten, solltet ihr das Backup getätigt haben, so wird euch dieses bei der Ersteinrichtung angezeigt und ihr könnt es zurückspielen.

Das war’s, nun habt ihr das Lumia Cyan Update auf eurem Lumia 520.

Lumia_Cyan_520

Wieso in der Mathematik 0,(9) also 0,999999…. exakt 1 ist

Im Zuge meines Studiums bin ich mit der weniger bekannten Tatsache konfrontiert worden, dass math_992.5_3293f03d5fcefabfff40f26cba81fa27, also math_994_5a60d4a104cfbb73fb653d27f231a4b8 exakt gleich 1 ist.
Wieso?

Stellen wir uns einmal diese Zahl vor:
math_994_5a60d4a104cfbb73fb653d27f231a4b8 ist eigentlich die Summe folgender Summanden:
math_992.5_16248d0326f7c946d02d1e0365999079

Mathematisch kann man dies wie folgt darstellen:

math_986.5_ff8698b18595ded77a7f12c7a32c3d22
oder
math_971_e51f70a143516b47f49a91deb38a5f42
Definition:
math_994_aab1f016985f49f4f38239b6ca425f66

math_983_881ba45f62a37cee7193169b3be411f1
Daraus folgt (geometrische Reihe): math_980_c595caa0af46846044fd1eb9fa4e3d41

Falls es jemand nicht direkt versteht: Was sind   1/3 dezimal geschrieben?
Richtig, 0,(3) bzw. 0,3333333333333…
Jetzt multiplizieren wir diesen Wert mit (1/3) * 3 = 3/3 = 1
Aber  0,333333… * 3 = 0,999999… = 0,(9)
Dies ist zwar jetzt nicht der Beweis, aber zeigt der Person anschaulich die Problematik.

Überrascht? Das war ich auch.
Aber dies erklärte meine Frage zur Integralrechnung, wieso der Flächeninhalt – math_975.5_0d4b644471f5b3248872fc21e3e6fc59  – von t∈[1,2) <Grenzwerte: einschl. 1 bis ausschließlich 2> gleich dem Flächeninhalt von t∈[1,2] <Grenzwerte: einschl. 1 bis einschließlich 2> ist.

[Erfahrungsbericht] Metawatch Frame im Test mit dem Google Nexus 5

Da der Trend mit den Wearables ja gerade richtig anfängt, habe ich mir gedacht, ich schaue mich einmal nach einer sogenannten SmartWatch um.
Viele Namen fielen dort auf: G Watch, Moto 360, Pebble. Alle im Preisrahmen von 200€. Zuviel für einen Einstieg in die Materie und für Geräte, die ich vielleicht gar nicht richtig nutzen kann oder will.
Nach ein bisschen Recherche fand ich dann die MetaWatch, welche es in zwei Auführungen gibt: Strata und Frame.
Ich entschied mich für die edlere Frame aus Aluminium mit schwarzem Lederarband für ca. 85€.
In den letzten Tagen testete ich die Uhr.

Unboxing:

Also bestellt und ausgepackt. Die Uhr ist schlicht in der Hülle gehalten. Als Zusatz gibt es einen Ladeclip (darauf komme ich später zurück) und ein microUSB-Kabel.
20140913_113949_Android20140913_114255_Android

Daraufhin also das Kabel in den Ladeclip und an ein USB-Ladegerät hängen (nicht im Lieferumfang) und die Uhr voll laden lassen (brauch ca. 2-3 Stunden).
Da fällt schon der erste Makel auf. Der Clip bzw. der Anschluss an der Uhr sind etwas fummelig und es braucht einen Augenblick, bis die Uhr dann lädt.

Inbetriebnahme:

Währenddessen erstmal die App im PlayStore heruntergeladen.
Es gibt auch eine Community-Version der Software. Allerdings lief diese bei mir alles andere als zufriedenstellend, die Wetter Funktion ist nicht funktional, einige Screens laden sehr langsam, die Notifications erscheinen teilweise nicht und es erscheint ein Störbild.
Die Uhr blieb einige Male sogar hängen und musste hart zurückgesetzt werden. So habe ich die Community Version deinstalliert und die Uhr zurückgesetzt. (Mitte links und Mitte rechts gedrückt halten und dann an das Ladegerät hängen). Sollte man die Uhr nicht zurücksetzen, so ist das Layout komplett gestört und die Uhr funktioniert nicht.

Danach habe ich die Uhr mit der originalen Software genutzt und diese mit dem Handy verbunden.
Anschließend kann man die vier Bildschirme frei mit den zur Verfügung gestellten Widgets bestücken:

  • Uhr
  • Wetter
  • Kalender
  • Facebook
  • Aktien
  • Unread GMail
  • Batteriestatus
  • Gelaufen Schritte
  • Twitter

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Die Widgets können in verschiedenen Größen (siehe Bild 1 und 2) hinzugefügt werden, allerdings stehen nicht alle in allen Größen zur Verfügung.
Nach der Konfiguration der Widgets kann man diese noch genauer einstellen, bspw. der Ort des WetterWidgets und die Updatehäufigkeit (siehe Bild 3)
In der Einstellungen kann man noch einstellen, über welche Dinge man informiert werden möchte und seinen Facebook bzw. Twitter Account verbinden (wird für das Widget benötigt), etc. (siehe Bilder 4 und 5).
Im MetaFilter-Menü kann man noch einstellen, von welchen Apps man Notifications erhalten möchte.

Nutzung:

Die Uhr macht am Arm eine ganz gute Figur im Vergleich zu anderen SmartWatches auf dem Markt. Dies hat sie vor allem ihrem Alu-Look und den gebürsteten Knöpfen zu verdanken.
Aber der Look ist eben Geschmackssache.
Grundsätzlich habe ich den ersten Bildschirm die Uhr als Vollscreen-Widget gebunden. So erfüllt die Uhr auch ihren wirklichen Zweck. (1)
Da Display ist glänzend und spiegelnd, was wohl an dem pixel reflective mirror LCD liegt.
Anfänglich dachte ich, dass das Display eine der Schwachenstellen des Gerätes ist. Das Display spiegelt nämlich stark, wenn man es im Licht hin- und herschwenkt.
Am Arm ist dies aber kein wirkliches Problem. Im Dunkeln kann man die Uhr lesen, indem man die LED aktiviert (Button Rechts oben).

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Nun zu den smarten Gimmicks des Gerätes. Über den Knopf (Mitte links) lässt sich das Musik-Menü aufrufen. Hier wird das gerade gespielte Lied angezeigt. Man kann die Lautstärke ändern und zum nächsten Lied springen, aber auch das Lied pausieren und weiter spielen lassen. (2)

Über den Knopf unten links lässt sich das Infomenü auswählen, hier lässt sich der Status der Uhr abrufen, also Akkustand, Bluetooth, Verbindung zum Handy und Hardware, sowie Firmwareversion ablesen. (3)

Sollte eine Notification eingehen, so vibriert die Uhr und zeigt diese auf dem Display an (4). Nach diesem Muster werden alle Notifications für Apps angezeigt, welche man im MetaFilter gesetzt hat.
Die Facebook-Option, welche man noch setzen kann (siehe Punkt „Inbetriebnahme“) zeigt dann zusätzlich noch Benachrichtigungen an (5).

Im letzten Bild sieht man das Kalender-Widget im Vollscreen-Modus.

Die Akkulaufzeit beträgt geschätzt vier bis fünf Tage, danach muss die Uhr wieder an die Ladestation.

Fazit

Für diesen Preis erfüllt die Uhr genau das, was sie soll. Allerdings ist die App in den Widgets beschränkt und es gibt keine explizite Funktion, um bspw. WhatsApp-Nachrichten anzeigen zu lassen. Auch ist das Display, obwohl es mich nicht wirklich stört, nicht die beste Wahl für eine Uhr, welche in allen Bedingungen gut ablesbar sein soll.
Auch ist die Uhr nicht sonderlich verbreitet. Die Community-Edition wurde zuletzt 2012 aktualisiert. Auch das Forum von MetaWatch ist nicht gerade stark frequentiert.
Die App für Android wurde zuletzt im Juni 2014 aktualisiert, allerdings nur für „minor bug fixes“. Erhofft man sich also in der Zukunft mehr Funktionen, so rate ich zu einer anderen Uhr.
Ansonsten ist die Uhr für diesen Preis gut. Über das Display und den fummeligen Ladeanschluss kann man hinwegsehen.
Und wer sich mit diesen Funktionen zufrieden gibt, wird sich mit dieser Uhr anfreunden können.

Internet Explorer 8 und 11 Group Policies (GPOs, Gruppenrichtlinien) definieren

Um Benutzern in einem Unternehmen vordefinierte Regeln und Rechte einzuräumen gibt es im Active Directory die sog. Group Policy Objects (GPOs) oder zu deutsch Gruppenrichtlinien.
In diesen kann man Usereinstellungen, wie Redirects von lokalen Dateien auf ein Fileshare und Ähnliches veranlassen.
Weiterhin kann man Richtlinien für den Internet Explorer definieren. Darüber geht es hier nun heute.

Im weiteren Verlauf werden die englischen Bezeichnungen der Programme verwendet

Grundsätzlich kann man Gruppenrichtlinien über das „Group Policy Management“.
Nach dem Öffnen klickt man auf den Forest und dann auf die entsprechende Domain, für welche die GPO gelten soll.
Im Ordner „Group Policy Objects“ sind alle GPOs gespeichert. Mit einem Rechtsklick auf diesen Ordner, kann man über die Schaltfläche „New…“ eine neue GPO erstellen.
Neue GPO erstellen

Sobald wir eine GPO erstellt haben, wird diese gelistet und kann mit einem Rechtsklick -> „Edit…“ bearbeitet werden.
Nun gibt es grundsätzlich zwei Wege, wie man Berechtigungen und Einstellungen setzen kann. Einmal computerbezogen und einmal userbezogen.
Ich bevorzuge letztere Variante.

Grundsätzliche Einstellungen für den IE8 (teils veraltet):
Für den Internet Explorer 8 kann man die Einstellungen über Policies -> Administrative Templates -> Windows Compontens -> Internet Explorer definieren.
Die wichtigsten Einstellungen im Unternehmensumfeld sind wohl Restriktionen in Sachen Windows Update und Feedback, sowie Einstellungen in Sachen Proxy und Kompatibilität.
Im Punkt „Browser Menus“ kann man die Feedback Option von Microsoft deaktivieren.
Im Punkt „Internet Control Panel“ kann man die verschiedenen Reiter im Punkt „Internet Optionen“ ein- bzw. ausblenden lassen.

  • Im Unterpunkt „Advanced Page“ kann man die Windows Updates unterbinden, dazu den Punkt „Automatically check for Internet Explorer updates“ auf Disabled setzen
  • Im Unterpunkt „Security Page“ kann man nun Einstellungen für die verschiedenen Zonen im IE definieren:
    • Generell kann man aber beim Punkt „Site to Zone Assignment List“ Seite zu den verschiedenen Zonen hinzufügen.
      Es gilt: (1) Intranet , (2) Trust Site, (3) Internet, (4) Restricted Site
      Damit die Option greift, muss man den Punkt auf Enabled setzen
    • Damit die gesetzten Optionen in den entsprechenden Unterpunkten bspw. Internet Zone greifen, muss man die Punkte „XY“ Zone Template auf Enabled setzen

Erweiterte Einstellungen für den IE11 (neuer Weg):
Generell werden bei einem Update alle Einstellungen des Users auf den neuen Internet Explorer migriert.
Sollte jedoch ein Profil neu erstellt werden, so ziehen nicht mehr alle Einstellungen (im o.g. Punkt IE8). Microsoft hat hier einen neuen Punkt erstellt, welche die Einstellungen vereinfachen sollen.
Dazu einfach auf Preferences -> Control Panel Settings -> Internet Settings gehen und per Rechtsklick einen neuen Eintrag für die jeweiligen IE Version erstellen.
Der Rest sollte sich von selbst erklären ;-)

gpo_pref

Windows Phone 8.1 – Project my Screen

Mit Windows Phone 8.1 ist neben den bereits genannten Funktionen eine neue Funktion namens „Project my Screen“ hinzugekommen.
Diese ermöglicht es den Bildschirminhalt des Smartphones per USB Verbindung auf den Desktop zu übertragen.

Voraussetzung dafür ist die Applikation für den Windows-PC, welche über die Microsoft-Download-Seite zu beziehen ist.

Was anfänglich irritiert ist, dass die Dekstopapplikation standardmäßig im Vollbild läuft und keinerlei Schaltflächen oder eine Maus besitzt.
Die Bedienung ist deshalb im Vollbild sehr unhandlich. Ein Druck auf die Escape, die F-Taste oder Alt-Enter lässt uns dann aber das Programm verkleinern/vergrößern.
Hier kann man dann aber auch die Maus zum Navigieren benutzen.
Über den dann sichtbaren Menüpunkt „Help“ lassen sich dann auch die Key-Shortcuts herausfinden:
Shortcuts_Project_my_Screen

Ich kann mich den Meinungen der User und der Presse hier nur anschließen.
Das Programm ist wirklich praktisch und schnell – es tritt kaum eine merkliche Verzögerung bei der Bildschirmübertragung auf (USB 2.0) .

Project_my_screen_menu

Windows Phone 8.1 – Neuerungen im Überblick

Wie bereits vielen bekannt, befindet sich Windows Phone 8.1 in der finalen Phase und wird voraussichtlich am 14.April für die Hersteller und Entwickler freigegeben.

Hier ein kleiner  Überblick über die Neuerungen:
1. Statusleiste
2. Cortana (Pendant zu Siri)
3. VPN
4. Internet Explorer 11 (mit Button zum Tabwechsel und Sync)
5. Storage Sense (Speicherverbrauchsanzeige)
6. Getrennte Lautstärke für Medien und Signale (Anrufe etc.)
7. App2SD (Apps auf Speicherkarte installieren)

Kleinere Neuerungen:
1. Man kann nun Apps auch mit einem Wisch nach unten beenden
2. Der Kalender hat nun auch eine Wochenansicht
3. Es gibt nun s.g. Ruhezeiten, also Zeiten in denen das Handy nicht schellt
4. Die Kamera-App wurde überarbeitet.
5. Mehr Tiles im Hauptmenü (6 Spalten)

Vergasertausch bei der SV 650

Da ich endlich ungedrosselt unterwegs sein darf und ich kostengünstig an einen guten, ungedrosselten Vergaser gekommen bin, habe ich mich entschieden, nicht die Gasschieber im alten Vergaser zu tauschen, sondern den gesamten Vergaser zu wechseln.

Zuerst muss man den Tank hochklappen und die Airbox entfernen, außerdem ist bei der S-Version die Verkleidung zu entfernen. Dies ist soweit – hoffe ich – nicht erklärungsbedürftig und sollte von jedem beherrscht werden.
Anschließend sollte euch der Vergaser gut zugänglich sein:

Vergaser ist nun sichtbar
Bildquelle: http://www.bluepoof.com/motorcycles/howto/svs_carb_sync

Nun sollte man zuerst alle Kabel und Schläuche entfernen:
Da wären in Fahrtrichtung rechts einmal der Benzinschlauch (1), sowie eine elektrische Steckverbindung für den TPS (2).
Diese sind zu trennen. Dabei ist zu beachten, dass der Tank entweder geleert wird oder der dicke Benzinschlauch, welcher zum Verteiler führt, abklemmt wird. Sonst schießt einem das Benzin entgegen.
Benzinschlauch Steckverbinder

WP_20140222_004

Nun geht man auf die rechte Seite (in Fahrtrichtung) und zieht dort die Standgasschraube aus der Halterung, sowie den Unterdruckanschluss vom Benzinverteiler.

Vergaser_hinten_tstueckWP_20140222_008
Anschließend entfernt man den Chokezug vom Lenker (linke Seite). Dazu entfernt man die zwei Schrauben (7 und 8) , welche in die Bedieneinheit für Blinker, Hupe und Choke führen.
Lenker_ChokeWP_20140208_006

Nun entfernt man die Bedienheit vom Lenker und entfernt den Chokezug vom Chokehebel.
Jetzt muss man noch die beiden Schrauben, welche den Vergaser auf den Zylindern halten lösen.
WP_20140222_001

Anschließend kann man den Vergaser vorsichtig hochziehen und die Gaszüge aushängen, indem man diese aus der Halterung nimmt (Muttern lösen und Zug rausziehen) und den Vergaser etwas dreht.

WP_20140217_008

Abschließend den Vergaser abnehmen. Das war’s!
Jetzt kann man den neuen Vergaser einbauen und dann synchronisieren.

Vergasersynchronisation der SV 650 per Schlauchwaage

Wenn Vergaser nicht synchron sind, so hat das negative Auswirkungen auf den Motorlauf, da die Zylinder nicht mehr mit- sondern gegeneinander arbeiten, also aus dem „Takt“ sind.
Die Folgen sind:

  • schlechte Gasannahme
  • ruppige Lastwechsel
  • weniger Leistung

Will man nun die Vergaser bei der SV 650 synchronisieren, kann man sich Synchronuhren kaufen oder sich selbst ein Messgerät bauen – die Schlauchwaage.
Man benötigt:

  • einen ca. 3m langen, ca 9mm (Innendurchmesser) dicken Schlauch (bspw. aus der Aquaristik)
  • einen ca. 2m langen, ca. 6mm (Innendurchmesser) dicken Schlauch
  • 2 Schlauchschellen zum Fixieren der Schläuche (
  • 2 Schlauchverbinder von 9mm auf 6mm
  • T-Stück 6mm/6mm/6mm
  • Kabelbinder
  •  1 ca. 1,50m hohes, 50cm breites Brett

Der Aufbau ist simpel.
Man montiert das ganze dann wie in der folgenden, top gezeichneten Skizze:

Schlauchwaage_Skizze

Bevor man die Schlauchverbinder aufsteckt und das System „abschließt“ muss man die Waage noch mit einer Flüssigkeit füllen. Besonders eignet sich hier Öl, da es nicht zu zäh und nicht zu flüssig ist.
(Ich nahm Motorendöl, welches ich gerade da hatte, man kann aber auch Speiseöl nehmen… hauptsache nicht zu flüssig, da das ganze so sehr instabil wird und die Ganze stark wackelt!)
Dann füllt man das Öl ein, bis man ca. 1/3 – 1/2 der Höhe erreicht hat (siehe Skizze).

Erstmal zum Prinzip des Ganzen:
Die Vergaser erzeugen einen Unterdruck, sollte der Vergaser nun asynchron sein, so ist der Unterdruck am entsprechenden Vergaser höher/niedriger als am anderen.
Wenn ich nun den Druck an beiden mit der Schlauchwaage vergleiche, zieht es das Öl an einer Seite stärker hoch als an der anderen – die Waage ist ungleich.

Und nun zum eigentlichen Synchronisieren der Vergaser.
Zu aller erst entfernt man die Verkleidung bei der SV 650 S, klappen den Tank hoch und entfernen die Airbox.
Wenn man das getan hat, sollte eure SV etwa so aussehen:

Vergaser_offen

Nun schließt man am Benzinanschluss des hinteren Vergasers das T-Stück an, indem ihr den Benzinschlauch abzieht und jenes am linken Ende anbringt.
Anschließend verbindet man das T-Stück mit dem Benzinanschluss.
Zu guter letzt verbindet man die Schlauchwaage mit dem T-Stück.
Es sollte dann ca. so aussehen:
Vergaser_hinten_tstueck

Am vorderen Vergaser wird es nun kniffliger, denn der Unterdruckanschluss befindet sich an einer schlechten Position, man kommt aber mit etwas Fingerspitzengefühl durch den Rahmen an den Anschluss, welcher mit einer Kappe versehen ist. Diese entfernt man.
Achtung: Die Abdeckung kann etwa festgegammelt sein, mir ist diese gerissen. Jetzt kann man entweder eine neue Abdeckung kaufen (ca. 4€) oder den Schlauch, den wir später anschließen abknicken und mit Kabelbindern fixieren (habe ich getan).
Vergaser_anschluss_vorne

Nachdem man die Kappe entfernt hat, steckt man den Schlauch zur Schlauchwaage auf.
Vergaser_anschluss_vorne_schlauch

Nun kann man den Motor starten. Sollte er nicht richtig laufen, überprüft man, ob die Schläuche fest auf den Anschlüssen sitzen und der Vergaser sonst keine Falschluft zieht.
Nun lässt man den Motor etwas warmlaufen, bis er die Leerlaufdrehzahl erreicht hat und stabil hält.
Wenn man nun auf die Schlauchwaage blickt, sieht man, falls die Vergaser asynchron sind, dass die Flüssigkeit in einer Richtung gezogen ist.
Nun stellt man die Vergaser mit einem Schraubenzieherdreher ein, indem man die Synchronisierungsschraube (siehe Bild unten) minimal dreht und abwartet, wie der Vergaser reagiert (Flüssigkeit wandert in eine Richtung).Synchronschraube

Sind die Vergaser richtig eingestellt, so ist das Öl etwa in Waage (richtig perfekt muss es nicht sein!).

Synchrone Vergaser

Nun die SV wieder zusammenbauen, die Schläuche/T-Stücke abnehmen und das Motorrad wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzen.
Die Abdeckung am vorderen Vergaser anstecken (falls nicht defekt), ansonsten, wie bereits gesagt, neu kaufen oder den Schlauch einfach abknicken und per Kabelbinder fixieren.
Fertig!
Jetzt kann man sich über geschmeidigere Lastwechsel, einen ruhigeren Lauf und etwas mehr Leistung freuen.

[OTRS] Internet Explorer 10 – Keine Umbrüche möglich/Einfügen nicht möglich

In der OTRS Version 3.1.1 ist es mit dem Internet Explorer 10 nicht möglich Zeilenumbrüche per Enter-Taste im Textfeld einzufügen.
Wechselt man in den Dokumentenmodus des Internet Explorers 9 oder niedriger, so ist es wieder möglich Zeilenumbrüche einzufügen.

Um den Dokumentenmodus des IE9 zu erzwingen, muss man zwei Dateien des OTRS anpassen.

Beide Dateien befinden sich unter

C:\OTRS\OTRS\Kernel\Output\HTML\Standard

1. Datei: CustomerHeader.dtl

Hier muss Head der Datei die Zeile

<meta http-equiv=“X-UA-Compatible“ content=“IE=edge,chrome=1″ />

zu

<meta http-equiv=“X-UA-Compatible“ content=“IE=EmulateIE9,chrome=1″ />

geändert werden.

2. Datei: HTMLHead.dtl

In der HTMLHead.dtl-Datei muss die selbe Änderung vorgenommen werden.

Edge bedeutet dass der Internet Explorer den Dokumentenmodus mit der höchsten Version verwenden soll. EmulateIE9 erzwingt den Dokumentenmodus des Internet Explorers 9

[OTRS] Weitere Abteilung anbinden

Ich werde hier erklären, wie man vorgehen kann, falls eine weitere Abteilung das Ticketsystem nutzen möchte , jedoch  eigene Queues besitzen und nur Zugriff auf die Tickets in dieser Queue haben soll.

Vorgehensweise:

Nachdem ein Agent/mehrere Agenten für die Abteilung angelegt wurde(n), muss man Gruppen erzeugen.

Diese werden über die Administration und dem Menü Gruppen erstellt

OTRS_Admin_Gruppen

2014-02-10 13_53_33

2014-02-10 13_54_01

Zu diesen Gruppen fügen wir die Agenten hinzu.
Beispiel: Agent: „NeueGruppeAgent“ wird zur Gruppe „NeueGruppe“ hinzugefügt

2014-02-10 13_56_57

Entweder man definiert die Gruppen gleich nachdem man den Agenten erstellt hat oder später über das Menü Agent <-> Gruppen

Hier binden wir den Agenten an die jeweilige Gruppe

2014-02-10 13_57_25

Nun müssen wir die Queues erstellen und der Gruppe zuordnen. Dies kann man bei der Einrichtung einer Queue einstellen, ebenso kann man im gleichen Zug die E-Mail Adresse, welche Benachrichtigungen verschickt konfigurieren. Diese Mailadresse kann im Adminmenü unter E-Mail-Einstellungen -> E-Mail Adressen konfiguriert werden.

2014-02-10 14_13_31

Nachdem die Queues angelegt wurden, kann man noch die Benachrichtigungen anpassen.
Dazu einfach die Einstellungen der alten Benachrichtigungen übernehmen und die Queues, sowie den Text der neuen Benachrichtigung anpassen.

Damit wären wir soweit fertig. Nun kann man noch die Sichbarkeiten der Reiter anpassen, damit die Abteilung keinen Zugriff auf etwaige Addons oder die (Kunden)-Konfiguration hat

Reiter:

[divider]

Damit die Abteilung nicht alle Reiter besitzt, muss man 1. sicherstellen, dass sie nicht den zu den Reitern gehörigen Gruppen zugeordnet sind (bspw. Reiter FAQ <=> Gruppe: faq, faq-admin, faq-approval) und 2. kann man in der SysConfig für jeden Reiter Sichtbarkeiten für Gruppen definieren.

Dies geht für viele Reiter in deren ModuleRegistration.
Beispiel Reiter Kunden:
Konfigurationseinstellungen bearbeiten in Framework -> Frontend::Admin::ModuleRegistration

 Frontend::Module###AdminCustomerUser

dort die Gruppen hinzufügen, welche den Reiter sehen sollen.